Doppeltrauma – Risikogruppe Kinder und Jugendliche

Corona und Gewaltanschlag

Es ist enorm wichtig in dieser Zeit, die auf vielen Ebenen verunsichert, durch Pandemie-Maßnahmen und Gewaltanschläge verängstigen und traumatisieren kann, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, sie zu begleiten.

Dazu zählt ihnen professionelle Hilfe bei Traumatisierung und psychischer Belastung so schnell wie möglich zukommen zu lassen.

Traumatisierten Kindern helfen – das bedeutet, Wunden zu verbinden die von außen niemand sieht.

CORONA – Abstand und Maskenpflicht
Im Frühjahr sind von einem Moment auf den nächsten Schulen, Kindergärten und Ausbildungseinrichtungen zu gefährlichen Orten geworden,  Zusammensein im Familienkreis und mit Freunden bedrohlich, untersagt oder massiv reduziert.
Kinder und Jugendliche sind seit Monaten durch die Pandemie-Einschränkungen, die in hohem Maße das Leben der Jüngsten beeinflussen, belastet. Auch die kollektiven Ängste und Unsicherheiten der Gesellschaft, wirtschaftliche Sorgen der Eltern, Stimmungsbilder aus Berichterstattung und sozialen Medien nehmen Kinder bewusst oder unbewusst wahr.

TERRORANSCHLAG – direkte Gewalt
Direkte Gewalt – ein Schock. Angst, Starre und Verunsicherung. Wieder keine Schule, kein sicherer Alltag. Selbst in gewaltfreien Familien kursieren derzeit Bilder, Gespräche und Gedanken von Gewalt, Tod und Bedrohung. Viele Kinder zeigen eine Schreckreaktion begleitet von einem Gefühl der Ohnmacht sowie des Sicherheitsverlustes.

Trauma bei Kindern
Trauma-Symptome machen sich bei Kindern und Jugendlichen anders bemerkbar als bei Erwachsenen. Sie hängen sowohl vom Alter als auch vom Grad der kognitiven, sozialen und emotionalen Reife ab.
Anzeichen können unter anderem sein, wenn sich Kinder verschließen, sich im Spiel Symptome traumatischen „Wieder-Erlebens“ äußern, Kinder Alpträume haben.
Übererregte Zustände oder überraschende neue Gefühlsäußerungen, körperliche Symptome jeglicher Art, in weiterer Folge können mahnende Erinnerungen unbewusst oder von der Erfahrung des Kindes abgespalten sein, und so ohne direkte Verbindung zum auslösenden Ereignis unverhältnismäßige emotionale Reaktionen oder Nervosität hervorrufen.
Unmittelbar nach einem furchterregenden Geschehen können Kinder in eine Erstarrungsreaktion geraten, ein Mechanismus der sich aus physiologischem Schock und Dissoziation zusammensetzt. Eine zeitlich begrenzte Betäubung, eine psychische Schutzreaktion.

Hilfe und Begleitung gefährdeter Kinder und Jugendlicher, um professionell zu unterstützen, um angeborene Selbstheilungsprozesse zu aktivieren und so zur Vermeidung und Heilung von Traumata beizutragen.

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Erste Hilfe für Kinder und Jugendliche
Psychotherapie

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Psychotherapie für Kinder- und Jugendliche
Familientherapie
Krisenintervention